Corona-Konzept zur Wiederaufnahme des Handballsports

Aktuelles Hygienekonzept für den Spielbetrieb (Stand 25.09.2020):

20200925_Hygienekonzept

Freigegeben durch den Hauptverein TSF Ditzingen 1893 e.V., die Stadt Ditzingen (29.09.2020) und den Handballverband Württemberg (02.10.2020).

 

Formulare für die Mannschaften (Seite 1) und Zuschauer (Seite 2 – alternativ zum QR Code in der Halle):

20200925_Formulare_Nachverfolgung

 


 

Stand 27. Mai 2020 -> die Aktualisierung der Informationen erfolgt im Laufe der nächsten Tage

Die hier dargestellten Konzepte und Vorschläge sind auf Basis des Return-to-Play-Dokumentes des Deutschen Handballbundes und der Corona-Verordnung Sportstätten des Landes Baden-Württemberg entstanden.

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Wir orientieren uns an den Stufen des DHB zur Wiedereinführung des Trainings- und Spielbetriebs. Die 8 Phasen, sowie die grundlegenden Hygieneregeln sind folgende:

    

Im folgenden wird genauer auf die verschiedenen Stufen und die erarbeiteten Maßnahmen eingegangen:

  • Stufe 1/2 - Autonomes/Inndividuelles Training

    Autonomes und individuelles Training wird über Videokonferenz-Tools/-Apps durchgeführt und angeboten.

    Eine Empfehlung ist hierbei ZOOM als Tool zu nutzen, da es für jeden zugänglich und auch ohne App nutzbar ist. Für eine Dauer von 40 min. ist das Tool zudem kostenlos nutzbar, was ungefähr einer Kraft- und Athletikeinheit entsprechen kann. Außerdem können bei längeren Trainings die gleichen „Konferenz-Räume“ durch Wiedereinwahl genutzt werden.

    Wichtig sind in diesen Phasen folgende Punkte:

    • Zu keiner Zeit darf der Trainier körperlichen Kontakt (Hilfestellungen, Korrekturen, …) mit den Spielern haben. Betrifft individuelles Training mit zwei Personen.
    • Hier wird noch keine Kontaktrisiko- und Symptomevaluation (Grumm & Wohlfarth, 2020) verlangt, kann aber dazu genutzt werden, um
      1. die Spieler auf die Notwendigkeit der Evaluationen in den späteren Phasen vorzubereiten/gewöhnen.
      2. Den Spielern die Möglichkeit zu geben, sich selbst und Ihre Mitmenschen zu schützen.
  • Stufe 3 - Kleingruppentraining outdoor (ab 11.05.2020)

    Als nächsten Schritt in der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ist der Freiluft-Kleingruppen-Betrieb mit maximal 10 Personen geplant (auf 400m² (halbes Handballfeld)).

    Kleingruppen

    Die Kleingruppen sind strikt voneinander zu trennen! Aus diesem Grund müssen die Gruppen nachvollziehbar von den Trainern (oder den Spielern selber mit Hinweis an den Trainer) eingeteilt werden. Folglich darf jeder Trainer auch nur genau einer Gruppe angehören, um somit die Infektionskette zwischen den Kleingruppen zu unterbrechen!

    Aufgrund der fehlenden Anzahl an Trainern, um jeder Kleingruppe nur einen bestimmten Trainer zuzuweisen werden folgende Möglichkeiten vorgeschlagen:

    Jugendhandball:

    • Jede Kleingruppe sollte von einer Person begleitet werden, welche entweder ein Trainer ist oder ein Elternteil eines/einer Spielers/Spielerin dieser Gruppe.
    • Bsp: 9 Spielerinnen: Alena, Bianca, Celine, Daria + 5 weitere Spieler (1 Aufsichtspers.:  Vater von Alena)

    Aktiven Handball:

    • Jede Kleingruppe benötigt einen verantwortlichen Trainingsleitenden. Es empfiehlt sich dabei einen Führungsspieler zu nehmen und diese Umstände bereits bei der Gruppeneinteilung zu beachten.
    • Bsp: 10 Spieler: Anton, Bernd, Carl, Dario, Ernst, + 5 weitere Spieler (1 Führungsspieler:  Ernst (Mitglied des Mannschaftsrates) oder ein Trainer)

    Trainingsutensilien

    Nach Angaben des DOSB ist die Nutzung von Handbällen bei wiederholender Desinfektion kein Übertragungsrisiko. Aus diesem Grund können Handbälle für Passübungen (vorrangig zu zweit) genutzt werden. Es wird jedoch empfohlen, das Training auf konditionelle und koordinative Schwerpunkte auszulegen.

    Trainingsablauf/-aufbau

    Laut derzeitiger Landesverordnung sind 10 Spieler/Trainierende auf 400m² erlaubt.

    Um ein reibungsloses Training ohne gegenseitigen Kontakt mehrerer Kleingruppen auf einem Trainingsfeld, beispielsweise einem Tartanfeld (ca. 900m² mit Umrandung) zu ermöglichen, wird das Trainingsfeld in Zonen aufgeteilt. Diese Zonen werden von ausschließlich einer Kleingruppe und zeitlich versetzt (ca. 5-10 min.) betreten.

    Die Eingänge und Ausgänge des Trainingsfeldes sind voneinander getrennt, so dass das Kontaktrisiko zwischen verschiedenen Kleingruppen minimiert wird. An jedem Eingang und Ausgang werden Desinfektionsspender bereitgestellt, damit sich die Spieler vor und nach jedem Training desinfizieren können. Außerdem sind die Trainer bzw. Aufsichtspersonen dafür zuständig, dass der Aufenthalt vor und nach dem Training auf ein zeitliches Minimum reduziert wird.

    Im Folgenden sind beispielhafte Zonenkonzepte und nähere Erläuterungen dargestellt. →

    Wie bereits dargelegt, soll durch eine konsequente Zoneneinteilung eine Kontaktverhinderung zu anderen Kleingruppen erzielt werden.

    Am Beispiel des Fußballplatzes in der Glemsaue sieht die Aufteilung wie folgt aus:

    Durch die konsequente Trennung von Ein- und Ausgängen, sowie der Trennung von Abhol- und Absetzbereichen, wird das Kontaktrisiko minimiert.

    Die Trainingsbereiche auf dem Fußballfeld entsprechen mehr als den geforderten 400m² und der Trainer kann in diesem Fall, als fünfte und zentral angeordnete Kleingruppe (Größe 1-2 Pers.) fungierten.

    • Hierbei ist von höchster Bedeutung, dass der Trainer als eigene Kleingruppe agiert und somit ebenfalls keinen Kontakt mit anderen Gruppen haben darf!
    • Die Trainergruppe ist die erste Gruppe, welche das Trainingsfeld betritt und die letzte, welche das Trainingsfeld verlässt. Somit ist gewährleistet, dass die Kleingruppen sich an die Angaben halten, welche von der Trainergruppe verantwortlich überwacht werden.

    Für Training auf Tartanplätzen sind zwei Gruppen zulässig, da die Größe eines Tartanplatzes mit Ausbereich über 900m² beträgt

  • Stufe 4 - Kleingruppentraining indoor (ab 02.06.2020)

    In Phase 4 wird der Hallenbetrieb in Kleingruppen wieder ermöglicht.

    Laut CoronaVO Sportstätten ist das ab dem 2.6. möglich („Prinzipiell dürfen alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten öffnen“).

    Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die grundlegenden Hygieneregeln, sowie die Restriktionen aus Phase 3 weiterhin gelten. Bezüglich der Restriktionen bedeutet das:

    • Kein Kontakt zwischen den Kleingruppen
    • Konsequentes Desinfizieren des Handballs
    • Duschen und Umziehen nur zu Hause
    • Zeitlich versetzter Zu- und Ausgang zur Trainingsstätte

    Als erweiterte Änderung der Anforderungen wird vom Deutschen Handballbund ausgegangen, dass die Größe der Kleingruppen auf 10 Spieler + 1 Trainer erhöht werden wird.

    Um uns den Landesspezifischen Regelungen anpassen zu können wird diese Phase 4 flexibel gestaltet und dementsprechend auf Änderungen der Anforderungen der Landesregierung angepasst. Das bedeutet, dass im Falle einer Reduzierung der Gruppengröße, durch die Landesregierung,   die Kleingruppengröße erneut auf 5 reduziert werden kann. Dabei würde auf die Konzepte der   vorangegangenen Phasen zurückgegriffen werden.

    Für den Betrieb der Sporthalle werden folgende Vorkehrungen aus dem Freiluft-Trainingsbetrieb übernommen (vergleiche Seite 8):

    • Separate Ein- und Ausgänge in die Sporthallen, sowie separate Abhol- und Absetzbereiche
    • Desinfektionsspender an den Ein- und Ausgängen
    • Eine Kabine für den Durchgang zum Trainingsbereich, alle anderen bleiben verschlossen
    • Die Toiletten im Innenbereich sind nutzbar und mit relevanten Hygieneartikeln ausgestattet

    Trainingsutensilien

    Nach Angaben des DOSB ist die Nutzung von Handbällen bei wiederholender Desinfektion kein Übertragungsrisiko. Aus diesem Grund können Handbälle für Passübungen (vorrangig zu zweit) genutzt werden. Die Nutzung weiterer Trainingsutensilien, wie Kisten, Seile und weiteres soll reduziert werden und ausschließlich von festgelegten und dauerhaft gleichen Personen durchgeführt werden.

    Trainingsablauf/-aufbau

    Der Trainingsbereich in der Halle ist ca. 1276 m² groß und kann nach aktuellen Vorgaben von zwei 10er Gruppen genutzt werden. Die Nutzung des Trainingsbereichs ist in diesem Fall für zwei 10er Gruppen inklusive  Trainer (bzw. plus Trainer in separaten mittleren Bereich) möglich.

    Damit die Kontaktvermeidung zwischen den Gruppen gewährleistet werden kann, werden beide 10er Gruppen räumlich getrennt und die Zutritte zeitlich versetzt.

    Zwischen den Trainingseinheiten wird eine Pause eingeplant, damit das Kontaktrisiko auch zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kleingruppen vermieden wird.

    Im Folgenden sind beispielhafte Koordinationskonzepte, sowie Zu- & Abgänge dargestellt. →

    Koordination der Trainingszeiten

    Zur Vermeidung von Kontaktmöglichkeiten zwischen einzelnen Trainingsgruppen werden die Trainingszeiten auf den separaten Hallenhälften versetzt geplant.

    Durch den zeitlich versetzten Zugang zum Trainingsbereich können sich Gruppe A und B nicht beim Betreten und Verlassen der Trainingsstätte begegnen.

    Um das Kontaktrisiko weiter zu reduzieren müssen für beide Gruppen auch separate Toiletten zur Verfügung gestellt werden, welche durch eine Beschilderung klar und unverständlich gekennzeichnet sind.

    Im Folgenden sind beispielhafte Trainingszeiten-Abläufe mit einer Trainingszeit von 1,25 h dargestellt. →

  • Stufe 5 - Mannschaftstraining (ab Mi, 01.07.2020)

    In Phase 5 strebt der DOSB und der DHB an, dass wieder Mannschaftstrainings durchgeführt werden können. Jedoch immer noch ohne Körperkontakt!

    Trainingsinhalte können dabei sein, Wurftraining mit kontaktlosen Vorbewegungen, Auftakthandlungen, sowie Passfolgen.

    Vorbedingung dafür ist eine Zulassung der Landesregierung von Mannschaftsgrößen (ca. 15-20 Pers.) in einem Training. Diese Stufe kann in zwei mögliche Unterphasen eingeteilt werden:

    1. Eine Mannschaft pro Halle (ca. 1267m²)
    2. Eine Mannschaft pro Hallenhälfte (ca. 633 m²)

    Die jeweilige Planung muss abhängig von den, von der Landesregierung beschlossenen, Beschränkungen gemacht werden.

    Auch hier wird bei nebeneinander trainierenden Mannschaften eine zeitlicher Versatz eingeplant, damit das Kontaktrisiko zwischen Mannschaften minimiert wird. Außerdem wird, wie auch zuvor, eine Pause zwischen den Trainingseinheiten geplant, damit Mannschaften, welche das Training beenden, keinen Kontakt zu Mannschaften haben, welche das Training anschließend beginnen.

    Für diese Pause werden 15 min. vorgeschlagen.

  • Stufe 6 - Mannschaftstraining + (ab Mi, 01.07.2020)

    Phase 6 erlaubt das Mannschaftstraining wieder in einem normalen Umfang, in welchem auch Körperkontakt und Zweikämpfe erlaubt sind.

    Diese Phase basiert auf allen weiteren Einschränkungen, welche auch in Phase 5 vorhanden waren und nehmen kontinuierlich Bezug zu weiteren Lockerungen der Landesregierung im Trainingsbetrieb.

    Ziel ist es, in dieser Phase den Trainingsbetrieb wieder auf einen normalen Ablauf zu bringen, indem die bisher beschriebenen Einschränkungen, durch kontinuierliche Anpassungen und Lockerungen erweitert werden.

    Die Phasen 7 und 8 werden in diesem Konzept vorerst außen vor gelassen, da diese den Wettkampfbetrieb betreffen. Da die Sportart Handball den Wettkampfbetrieb frühestens im September aufnehmen würde, wird die Ausarbeitung dieser Phasen auf einen späteren Zeitpunkt vertagt, in welchem die Auswirkungen von Beschränkungen und Lockerungen im Trainingsbetrieb besser ersichtlich sind.

    Für eine effektive Anpassung an aktuelle Geschehnisse und Umstände, soll dieses Konzept kontinuierlich erweitert, optimiert und genehmigt werden.

  • Stufe 7 - Wettkampfbetrieb (ausstehend)

    Wird bei fortschreitender Entwicklung weiter ausgearbeitet.

  • Stufe 8 - Wettkampfbetrieb + (ausstehend)

    Wird bei fortschreitender Entwicklung weiter ausgearbeitet.