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Abteilungsversammlung beginnt mit einer Überraschung
Die Abteilungsversammlung der Handballer begann am letzten Freitag mit einer faustdicken Überraschung: Thomas Hirsch trat mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als 1.Abteilungsleiter zurück. In einer emotionalen Erklärung machte er klar, dass die persönliche Belastung zu groß wurde und er Abstand von einer solchen Verantwortung brauche. Thomas steht der Handballabteilung selbstverständlich weiter mit seiner Tatkraft zur Verfügung, unter großem Beifall nahm er den Dank der Versammlung für seine geleistete Arbeit entgegen. Auf Grund er besonderen Situation wurde der gesamte Vorstand, der ja für zwei Jahre gewählt ist, entlastet. Die kommissarische Abteilungsleitung übernimmt nun sein Vertreter, Thomas Jobst, alle anderen Funktionen bleiben wie bisher erhalten, man hat nun 1 Jahr Zeit, einen Nachfolger zu finden. Der Versammlung wohnten 34 Mitglieder, 1 Gast und die beiden Vorsitzenden des Hauptvereins, Elmar M.Fries und Werner Jauernig bei, vielen Dank nochmals für deren Kommen. Die Handballabteilung ist mittlerweile knapp über 400 Mitglieder stark, jedes Jahr werden bis zu 15 Aktive - und Jugendteams zum Spielbetrieb gemeldet. Nach den Berichten zur abgelaufenen Saison und einem Ausblick auf 2013/14 verwies Thomas Jobst auf die Tatsache, dass nun einige Funktionen auf mehrere Schultern verteilt werden müssen, die Abteilungsleitung werde auf Mitglieder, Freunde und Eltern aktiv zugehen. Im Jugendbereich fehlen Trainer und Mannschaftsverantwortliche, hier können uns vor allem die Eltern helfen. Da keine Anträge eingereicht wurden, wurde die Versammlung pünktlich um 22.00 Uhr beendet, nicht jedoch ohne Moni Sperr (Bewirtung) und Werner Wolfangel (Werbung) für deren Engagement geehrt zu haben.
Männliche A-Jugend fährt zur Verbandsqualifikation
Die männliche A-Jugend hat durch einen dritten Platz innerhalb des Handballbezirks Enz-Murr die nächste Runde zur Verbandqualifikation erreicht. Durch einen ungefährdeten 18:11-Sieg gegen den TV Mundelsheim konnte die TSF bereits im ersten von drei Spielen das Mindestziel erreichen. In den weiteren Platzierungsspielen musste man sich zwar der HSG Marbach/Rielingshausen und dem TV Oppenweiler geschlagen geben, dennoch zeigte die Mannschaft, dass in der vergangenen Saison deutliche Fortschritte erzielt werden konnten. In der nächsten Runde kämpft die TSF nun gegen Mannschaften aus anderen Bezirken um den Einzug in die Württemberg-Oberliga.
Heimspieltag unserer D-Jugend-Jungs - Wir geben niemals auf!
Diesen Sonntag hatten die Jungs unserer neuen D-Jugend ihren ersten Spieltag. Da nach dem Mannschaftswechsel der Altersklassen nicht so viele junge Spieler nach kamen, wie uns in die C-Jugend verlassen hatten und einige Jungs leider mit Handball aufgehört haben, sind wir momentan nur sieben Spieler. Natürlich wissen wir, dass es gerade jetzt auf jeden einzelnen ankommt, und dem entsprechend war unser wichtigstes Motto: Kämpfen, Kämpfen, Kämpfen! Im ersten Spiel gegen Oberstenfeld zeigten wir vor allen Dingen in der ersten Hälfte viele gute Aktionen im Angriff. Aber in der Abwehr müssen wir noch viel dazu lernen und dementsprechend verloren wir am Ende deutlich gegen die besseren Gegner. Im zweiten Spiel gegen Weissach klappte es schon viel besser, die Abwehr war wesentlich effektiver und obwohl wir schon mit bis zu drei Toren hinten lagen, kämpften wir uns immer wieder heran und machten die letzten 10 Minuten des Spiels zu einem echten Krimi. Tor-Ausgleich-Tor-Ausgleich... Leider hatten wir am Ende etwas Pech, als 12 Sekunden vor Spielende unsere Gegner den entscheidenden 7-Meter verwandeln konnten und wir uns mit 15:14 knapp geschlagen geben mussten. Wir danken den vielen Helfern, Kuchenspendern, Monika Sperr und unseren tollen Fans für die Unterstützung bei unserem Heimspieltag.
Bei ihrem ersten Auftritt musste die neuformierte weibliche D-Jugend nach ietigheim. Gegen die haushoch favorisierten Gastgeberinnen hatte die TSF dabei keine Chance. Etwas besser lief es dann gegen die HSG Strohgäu 2, eine Spielgemeinschaft aus Schwieberdingen und Hemmingen. Zu Beginn der Partie konnte Ditzingen mit 2:0 in Führung gehen, bevor sich auch bei diesem Gegner die zumindest teilweise vorhandene Erfahrung durchsetzte. So verlor die TSF zwar das Spiel mit 5:11, dennoch konnte der mitgereiste Anhang erkennen, dass die Spielerinnen in den letzten Wochen so manchen Fortschritt gemacht haben. Bis zum zweiten Spieltag der Sommerrunde verbleibt der Mannschaft nun einige Zeit um weiter an sich arbeiten, um dann vielleicht die ersten Punkte für sich verbuchen zu können.
Allgemein
Spieltag in Hemmingen
14.05.2013
C männlich - Spieltag in Hemmingen
Die ersten Spiele in der neuen Besetzung, mit den vorherigen D-Jugend Spielern fanden am Sonntag statt. Mit einem Auswechselspieler, wenn alle kommen haben wir zwei, traten wir im ersten Spiel gegen Oppenweiler an. In der ersten Halbzeit konnten wir anfangs mithalten, hatten dann aber kein Rezept gegen die deutlich größeren Gäste. Nach der Pause hatten wir zuerst ein Tief, fanden dann aber besser ins Spiel, es gelangen schöne Spielzüge, mit erfolgreichem Abschluss. Den großen Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen und mussten uns 8:17 geschlagen geben. Das zweite Spiel gegen Hemmingen war von Anfang sehr ausgeglichen, im Verlauf der ersten Halbzeit konnten wir uns eine Führung erspielen. In der zweiten Hälfte brachte Hemmingen einen neuen Feldspieler, den wir nicht immer im Griff hatten. In Verbindung mit ein paar unglücklichen Beinahetoren gelang Hemmingen der Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluss ging der Gegner mit 11:10 in Führung. Eine Minute vor Abpfiff vergaben wir einen 7 Meter, konnten aber den Ball zurückerobern. Nach einem Pfostenschuss gelang uns wenige Sekunden vor dem Abpfiff der Ausgleich zum 11:11 - ein faires Ergebnis für ein solches Spiel.
Am Samstag ging es zur zweiten Qualifikationsrunde nach Bietigheim-Bissingen. Im ersten Spiel trafen wir auf die SG Steinheim - Kleinbottwar. Unsere Abwehrleistung war gut, die SG konnte in der ersten Halbzeit nur ein Tor durch einen 7 Meter erzielen. Im Angriff taten wir uns dagegen schwer und benötigten etliche Spielzüge um ins Spiel zu finden. Mit fortdauernder Spielzeit klappte das Zusammenspiel immer besser und wir konnten den Halbzeitstand von 6:1 zum Endstand von 15:5 ausbauen. Das zweite Spiel gegen Oberstenfeld verlief sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich einen deutlichen Vorsprung erspielen. Wir gingen mit einem Tor Vorsprung (8:7) in die zweite Halbzeit, Oberstenfeld konnte zum 8:8 ausgleichen. Das Spiel war wieder offen und ging spannend weiter. Beim Stand von 14:13 bekam Oberstenfeld in der letzten Spielsekunde einen 7 Meter zugesprochen. Das Glück war auf unserer Seite: Oberstenfeld konnte den 7 Meter nicht verwandeln.
Die Handballsaison 2013/14 ist Geschichte - Ditzingen steigt ab spielt in der nächsten Runde wieder in der Landesliga!
Auch im letzten Spiel in der Württembergliga musste sich unsere Erste vor heimischem Publikum geschlagen geben. Gegen die Reserve des TV Bittenfeld stand am Ende eine 34:40-Niederlage, auch gegen den Tabellenneunten ging bereits kurz nach der Halbzeit die Luft aus. Wie so oft in der Saison war der Gegner nicht übermächtig, wie so oft war die TSF-Abwehr das Hauptproblem und wie so oft musste man sich wegen einfachen Fehlern die Haare raufen.
Dennoch sah man am Ende eine Ditzinger Mannschaft, die sich bei Fans und Zuschauern für die Unterstützung bedankte und warmen Beifall von den Rängen genießen konnte.
Die Saison ist nun mit 7:45 Punkten abgeschlossen, als Vorletzter steigt man in die Landesliga ab und dort beginnt ein harter Neuanfang. Sechs Akteure werden die TSF Ditzingen verlassen, darunter die Spieler, die in der abgelaufenen Saison 60% aller Tore geschossen hatten: N.Gassner, F.Eisenhardt, D. und F. Schnelle, M.Mauch und D.Heidecker. Neuzugänge sind bereits verpflichtet oder man ist in Gesprächen, Trainer M.Heineke hat seine Zusage für ein weiteres Jahr bereits gegeben. Wo die Reise in der neuen, um zwei Mannschaften aufgestockten Liga hingeht, weiß also noch keiner, jetzt wird erst mal die wohlverdiente Pause nach einer langen Saison begonnen.
Handball Ditzingen verliert auch das letzte Spiel in der Württembergliga mit 34:40 gegen Bittenfeld II. Andreas Klingbeil
Florian Smarsli (re): mit sechs Toren einer der auffälligeren Ditzinger Spieler. Foto: A. Gorr
Ein Spiel, in dem es für beide Mannschaften um nichts mehr geht, Abwehrreihen, die fast so offen sind wie Scheunentore, 40 Gegentreffer und die 22. Niederlage im 26. Saisonspiel für die TSF Ditzingen: der Aufsteiger muss postwendend zurück in die Landesliga. TSF-Trainer Matthias Heineke hätte sich den Abgang etwas anders gewünscht. ′Da kommen unsere Zuschauer und zahlen Eintritt. Die hätten es verdient gehabt, dass wir eine bessere Leistung abrufen.′
So aber war die letzte Begegnung ein Spiegelbild der gesamten Runde. Bis zum 9:9 hielten die Gastgeber die Partie offen. Dann häuften sich die Fehler, Bittenfeld zog bis zur Pause auf 17:12 davon. Auch nach dem Wechsel fehlte zunächst die letzte Entschlossenheit. Die Gäste bauten den Vorsprung auf 30:19 aus, ließen es dann locker auslaufen, so dass die TSF das Ergebnis am Ende etwas erträglicher gestalten konnten.
Sechs Spieler verlassen den Verein. Torhüter Daniel Heidecker, Maximilian Mauch (beide TV Pflugfelden), Nico Gassner (TV Flein), Frank Eisenhardt (SG Pforzheim/Eutingen) sowie Fabian und Daniel Schnelle wurden vor der Partie offiziell verabschiedet. Als Neuzugänge stehen bislang Torhüter David Thomitzni (TSV Schmiden) und Rüdiger Kielkopf (SV Kornwestheim) fest. Gesucht wird in erster Linie noch ein Linkshänder für den rechten Rückraum und im Optimalfall einer für die Rechtsaußen-Position. Kein leichtes Unterfangen. Matthias Heineke: ′Es gibt wohl keinen Verein, der nicht nach Linkshänder sucht.′ Nachdem die TSF in den vergangenen Jahren mit maximal 21 Spielern einen überdurchschnittlich großen Kader hatten, sieht der Übungsleiter keine Veranlassung dazu, den sechs Abgängen in gleicher Zahl Neuzugänge gegenüber zu stellen. In der kommenden Runde soll es zunächst darum gehen, wieder zu einer Einheit zu finden. ′Die letzten vier Monate haben wir richtig verbockt. Da ist einiges von dem verloren gegangen, was wir uns in den letzten sechseinhalb Jahren aufgebaut haben′ (Heineke).
Vor allen Dingen in Sachen Personalentscheidungen seien Fehler gemacht worden, die Unruhe in die Mannschaft gebracht haben. ′Wir müssen schauen, dass die Personalplanungen für die kommende Saison im Dezember/Januar größtenteils abgeschlossen sind′, sagt Heineke selbstkritisch. Dass Spieler wie Nico Gassner, Frank Eisenhardt oder Maximilian Mauch sich erst sehr spät festgelegt oder nach Zusage noch umentschieden haben, sei für das Mannschaftsgefüge und die Leistung der Spieler nicht zuträglich gewesen. Als Fazit bleibt unter dem Strich stehen: Die Württembergliga war für diese Ditzinger Mannschaft eine Nummer zu groß. TSF Ditzingen: Heidecker, Birke, D. Schnelle (5), N. Gassner, Smarsli (6), Ulmer (8/4), Mauch (1), Hauser, J. Reichel (4), Hofäcker (2), S. Reichel, J. Gassner (3), Eisenhardt (5).
Handball Württembergliga Nord, Männer TSF Ditzingen (13.) - TV Bittenfeld II (9.). Nathalie Mainka
Gerne würde sich Ditzingens Trainer Matthias Heineke mit einem Sieg aus der Württembergliga verabschieden. Das letzte Heimspiel in dieser Klasse findet morgen um 17 Uhr gegen den TV Bittenfeld II (9.) in der Sporthalle Glemsaue statt. Befreit aufspielen kann die Mannschaft, nachdem sie definitiv als Absteiger feststeht und kein einziges Hintertürchen mehr offen ist. ′Wir wollen uns so präsentieren, dass wir in guter Erinnerung bleiben′, so Heineke. Schließlich wollen sie von den Zuschauern auch in der Landesliga wieder unterstützt werden. Fabian Schnelle und Dennis Zwicker fallen verletzungsbedingt aus.
Ditzingens Abstieg aus der Württembergliga ist besiegelt!
Mit der 22:27-Niederlage beim TV Altenstadt ist die TSF Ditzingen nach nur einer Spielrunde endgültig aus der Württembergliga wieder in die Landesliga abgestiegen. Mit 7:43 Punkten ist man bei noch einer ausstehenden Begegnung nun nicht mehr in der Lage, Göppingen 2 (11:39) vom rettenden drittletzten Platz zu verdrängen.
Damit muss man die Saison 2012/13 als 8-monatige Lernphase abhaken. Ditzingen war in den meisten Spielen über weite Strecken auf Ballhöhe mit den Gegnern, konnte aber zu selten über 60 Minuten die notwendige Stabilität und Cleverness zeigen. Dabei war vor allem die Abwehr das Sorgenkind, die TSF stehen auch mit den Gegentoren auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Es gilt nun zunächst, sich trotzdem mit einer guten Leistung und wenn möglich mit einem Sieg vor dem eigenen Publikum zu verabschieden. Am kommenden Sonntag ist der aktuell Neuntplazierte TVBittenfeld 2 in der Halle Glemsaue zu Gast, ein gutes Spiel und ein Sieg wäre für Fans, Mannschaft und Abteilung sicher ein versöhnlicher Abschluss.